Versöhnung
"Versöhnet, verzeihet - nicht verhöhnet, entzweiet; so sei es, juchhei - tandaradei!"
So schrieb ich einst dieses kluge Gedicht an den Anfang meines ersten Buches, und die Worte haben nach wie vor Gültigkeit.
Nach den scharfen Worten meines vorvorigen Blöks zur aktuellen Lage (Einer fehlt übrigens noch: Frings und Ballack. Beide rausschmeißen. Reihenfolge egal, Hauptsache sofort) und den fehlerhaften vorigen zur Magie der Nacht (Es handelt sich in Wahrheit nicht um den Titel der aktuellen "Zitty", sondern den der Nummer davor - Na Regal, wann ist die Zitty schon mal aktuell...?), ist nun endlich mal Versöhnung angesagt, auf der ganzen Line, äh, Linie.
Gestern beobachtet: Eine Fußgängerin winkt einem Autofahrer zu - zwei natürliche Todfeine zeigen, dass es auch anders geht, dass es möglich ist, aufeinander zuzugehen. Umso erstaunlicher, da ich gesehen habe, dass sie gerade erst aus ebendiesem Auto gestiegen ist, folglich bewusst und frisch die Seite gewechselt hat. Und da - man kennt das von frischgebackenen Nichtrauchern - ist der Drang zur militanten Abgrenzung oft besonders groß.
Doch hier nichts dergleichen. Toll, toll, toll. Ein Traum wird wahr: Löwe und Lämmchen, Fuchs und Hase, Telekom und Kunde umarmen einander. Piep, piep, piep - wir ham uns alle lieb. Pup, pup, pup - wir ham uns alle lup. Popp. popp, popp - ach, es gibt noch so viele kluge Gedichte.

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beide rausschmeißen.