Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Artikel Versöhnung

Versöhnung

— abgelegt unter:

"Versöhnet, verzeihet - nicht verhöhnet, entzweiet; so sei es, juchhei - tandaradei!"

So schrieb ich einst dieses kluge Gedicht an den Anfang meines ersten Buches, und die Worte haben nach wie vor Gültigkeit.

Nach den scharfen Worten meines vorvorigen Blöks zur aktuellen Lage (Einer fehlt übrigens noch: Frings und Ballack. Beide rausschmeißen. Reihenfolge egal, Hauptsache sofort) und den fehlerhaften vorigen zur Magie der Nacht (Es handelt sich in Wahrheit nicht um den Titel der aktuellen "Zitty", sondern den der Nummer davor - Na Regal, wann ist die Zitty schon mal aktuell...?), ist nun endlich mal Versöhnung angesagt, auf der ganzen Line, äh, Linie.

Gestern beobachtet: Eine Fußgängerin winkt einem Autofahrer zu - zwei natürliche Todfeine zeigen, dass es auch anders geht, dass es möglich ist, aufeinander zuzugehen. Umso erstaunlicher, da ich gesehen habe, dass sie gerade erst aus ebendiesem Auto gestiegen ist, folglich bewusst und frisch die Seite gewechselt hat. Und da - man kennt das von frischgebackenen Nichtrauchern - ist der Drang zur militanten Abgrenzung oft besonders groß.

Doch hier nichts dergleichen. Toll, toll, toll. Ein Traum wird wahr: Löwe und Lämmchen, Fuchs und Hase, Telekom und Kunde umarmen einander. Piep, piep, piep - wir ham uns alle lieb. Pup, pup, pup - wir ham uns alle lup. Popp. popp, popp - ach, es gibt noch so viele kluge Gedichte.

Artikelaktionen

beide rausschmeißen.

Kommentar von steffi am 28.10.2008 18:02
kuck mal, was ganz ähnliches hat sich der trainer (http://www.trainer-baade.de/) auch überlegt; hier stimmte allerdings eine nicht unbeträchtliche leserschar für "erstmal eine rauchen" als antwort auf die frage, was jogi löw machen soll.

kein wunder

Kommentar von uli am 29.10.2008 11:06
Das Ergebnis wundert mich nicht: Habt ihr nicht immer noch diesem merkwürdigen Aschenbecher als Spielfeldrandmaskottchen? Und niemals vergessen: Heiser Union!

keule.

Kommentar von Anonymer Benutzer am 30.10.2008 16:25
novembriges grau ist eingezogen, auf Deinem blök. nebelschwaden wehen um die klammen hosenbeine, und wer vorher noch steffi hieß, verschwindet nunmehr in der anonymität. huh! kalt läuft es mir den rücken herunter.

aber nüscht gegen den ritter, bitte! im sommer schwitzt er, im winter friert er, kinder zuppeln an ihm rum - schwer hat er´s, der arme. und immer fernab der heimat muss er arbeiten.

heiserkeit strebe ich erst für sonntag wieder an ;)

keule.

Kommentar von uli am 31.10.2008 15:29
Das ist gerade nur eine Übergangslösung wegen der Terroristen. Wenn die alle totgeschossen und eingesperrt sind, geht's auch wieder ohne Kontaktformular. Wenn das mit meinem Glück so anhält, vielleicht auch früher.