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Mord ist Sport

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Endlich sind die Kopfbilder eingetroffen von meinem Kopf, auf denen mein Kopf zu sehen ist, wie er am vorigen Wochenende aussah.

Ohne jetzt verkopft klingen zu wollen, bzw. päpstlicher als der Papst: Es ist schon ein wenig der Schnee von gestern inzwischen, wenn nicht gar von vorgestern. Längst hat sich mein Kopf aufgeklart, haben sich gewohnter Scharfsinn und auch der Sinn fürs Süße wieder eingestellt, bin ich von dieser Marienerscheinung für Arme, zu der ich mich vorübergehend jäh mutiert sah, zurück in mein gewohntes Äußeres geschlüpft.

Marienerscheinung für Arme

 

Dennoch möchte ich der Weltöffentlichkeit keinesfalls vorenthalten, wie es zu dieser monströsen Auswölbung im halbrechten Zentrum meiner Gesichtsfresse kam, sowie zu einer vorübergehenden Weiterentwicklung zu einer Marienerscheinung für ganz Arme (Bild 2). Nachzulesen ist die Geschichte also ab heute unter "Texte".

Die Bilder stammen übrigens vom geschätzten Kollegen Falko Hennig, ebenso wie die Fotos. Falko Hennig, dieser großartige Schriftsteller, Journalist, Tausendsassa und, vor allem (sic!), Fotograf, bat mich auf seine Urheberschaft hinzuweisen, sowie auf seine Heimseite (hinc!) mit der sehr sehr lesenswerten fortlaufenden Chronik aus dem unglaublichen Leben des famosen Falko Hennig. Ich denke, dass dieser äußerst begabte und von mir sowohl fachlich als auch menschlich über die Maßen geschätzte Mann (! im ursprünglichen und ureigentlichen Sinn des Wortes) durchaus das Anforderungsprofil eines milden, klugen und gerechten Herrschers (huc!) der Welt erfüllte, ließe seine, Falko Hennigs, ausgeprägte Bescheidenheit diese exponierte Position denn zu.

Sie tut es nicht, und so macht er weiter diese wunderbaren Bilder (nunc!). Das ist mein Glück, und wohl auch das Glück aller anderen Menschen, die wunderbare Bilder (fuck!) lieben. Und hier also noch ein Hinweis auf den Fotografen: Falko Hennig.

Marienerscheinung für ganz Arme

 

Artikelaktionen

mehr info!

Kommentar von silberfisch am 15.07.2008 13:09
anstatt hier alles mit diesen greisligen bildern vollzumüllen, wäre ein wenig mehr info über dieses geheimnisvolle, geniale multitalent falko... wie nochmal? echt ganz schön gewesen. gut, aber wie du meinst.

mehr info!

Kommentar von uli am 15.07.2008 15:48
Da hast du natürlich recht, lieber Silberfisch - da war ich recht fahrig gewesen, und ergänze geschwind wenigstens einige wenige der insgesamt mehreren Billiarden hochinteressanten Details um den zauberhaften Wort- und Bildakrobaten Falko Hennig. Dieser wurde vor ungefähr 40 Jahren in Düsterau unter Berlin in einem verfallenen Werksschuppen zwischen drei quergestellten Heringsfässern geboren. Als Mutter fungierte Horst-Günther Hennig, geborene Barbara, und als Vater ein linksdrehender Engel des Mittagsschlafs der halbreinen Sünder. Sofort nach der sehr blutigen und doch auch schönen Geburt schrieb Falko Henig alles, was er sah, auf Zettel, fotografierte seine Umgebung, die Zettel und die Umgebung der Zettel und formte daraus sein erstes großes Traktat: "Im Eimer der heiseren Hemisphäre". Dieses Vorbild für Bibel, Koran und Internet gilt bis heute als verschollen. Experten vermuten, dass es in der Nachtkästchenschublade des Bernsteinschlafzimmers verborgen liegt. Nach einigen Stil- und Fingerübungen wie dem hunderttausendseitigen Bildband "Unsere Erde - von unten" sowie der Romanoktologie "Feuer im Arsch - Rauch im Gehirn", wandte sich Falko Hennig mehr und mehr seiner neu erblühten großen Leidenschaft, der Sportfotografie, zu. So fotografierte er seinen großen Zeh, dokumentierte das Ableben des Zehennagels in unendlich vielen Schritten und verfilmte das Drama schließlich als Fantasy-Serie. Die Uraufführung der Bühnenversion erfolgte am 01.02.03 im eigens dazu bestuhlten Krater des Vesuv...
(Fortsetzung folgt).

Gesichtsfresse

Kommentar von Katsche Schwarzenbeck am 16.07.2008 18:04
Herrschaftszeiten, nochamoi, seit Jahrn sag ich Dirs schon, hör auf mit dem Schmarrn, des bringt doch nix mit dem Fuaßboi. Wos glaubst Du eigentlich, wia oid dass Du bist, ha? Moanst Du, dass Du in Deim Oiter no Fuaßboi spuin konnst. Hallenhalma vielleicht, Taschenbillard jederzeit, aber Fuaßboi? Gibs auf! Schau das di schleichst, vom Fuaßboi-Platz, des bringt nur Ärger mit Deiner Oidn. Wos do passiern kann, des ko ja wohl ned o geh, kruzifix sacklzement halleluja nochamoi! Suach Dir endlich an gscheidn Sport, der Deim Alter vo Fuffzig-Plus ANGEMESSEN ist. Aber ned Fuaßboi! Her auf damit!
Dein Katsche

Gesichtsfresse

Kommentar von uli am 17.07.2008 16:08
So wiea klingt, da Meesta Katsche, issa wohl ea uff eenarmjet Maßkruchhehm aboniat..