Aus den Fingern gesogen
...hab ich mir dann für gestern abend doch noch einen zweiten Text. Darin ging es ums Wetter. Wie immer, wenn ich so gar nicht mehr weiter weiß.
Na ja, sind dann auch wie erwartet nicht gerade die Schlüpfer auf die Bühne geflogen. Ansonsten fand ich den Abend bei LSD aber trotz oder sogar wegen der typischen Sommerschönwetterzuschauerzahl sehr nett.
Zu Gast hatten wir überraschenderweise Esther Kogelboom, eine lustige kleine Frau vom Tagesspiegel. Ich bin gespannt, wann sie die da rausschmeißen. Viel zu undröge, passt sie so nie und nimmer in die Philosophie des Hauses "Schnarchspiegel", wie er landauf landab hinter der zum Gähnen vorgehaltenen Hand genannt wird. Tut mir ja fast leid, zu sagen, wo die doch mal so einen netten Artikel über mich verfasst haben, aber, wie man unter uns Autoren sagt: "Ein Hund beißt immer erst in die Hand, nachdem sie ihn gefüttert hat".
Elis hat ein wunderschönes neues Lied gesungen, in dem sich die Angebetete vor seine Füße erbricht. Es war sehr romantisch, fast hätte ich geweint. Doch ich war bereits zu sehr mit Schwitzen beschäftigt und konnte nicht noch mehr salzhaltige Körperflüssigkeiten erübrigen.

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