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Auf eigene Gefahr

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Neben dem "Salon Schmück" an der Skalitzer Straße (ja, ich war schon wieder in Kreuzberg, Neukölln ist dem Herrn Starautor ja auf einmal nicht mehr gut genug, er hält sich jetzt für was besseres, dieser verkokste speckige Literaturbetriebsschreibwanst, ja ja...) befindet sich ein Laden, der Irgendwas verkauft. Das wäre nun an und für sich nichts besonderes. Irgendwas verkaufen viele. Besonderer ist da schon die aus einem ehemaligen Fahrradständer liebevoll gebaute und bemalte "Hundetränke". Und am besondersten ist die Aufschrift auf dem dazugehörigen Schild: "Nur für Kunden! Benutzung auf eigene Gefahr!" Hunde, wollt ihr ewig lesen?

Wäre ich Detlef Kuhlbrodt, hätte ich das Schild einfach fotografiert und in meinen Taz-Blog gestellt. Da ich aber keine Huschhusch-Digicam besitze, muss ich alles, was ich sehe, mühsam auf- und beschreiben. Bevor es Schrift gab, hätte ich es als ständig sich verändernde Überlieferung der Sippe am Lagerfeuer vorsingen müssen. Auch nicht viel besser.

Kuhlbrodts Buch "Morgens leicht, später laut" ist im übrigen richtig gut geworden. Ich habe es im Urlaub noch langsamer gelesen als ich Bücher ohnehin schon lese, nur damit es nicht so schnell alle ist.Es kommt eben doch auf die Kürze an.

 

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